Wangen a/A

Kollektenprojekte

Seit diesem Jahr sammeln wir die Kollekte nicht mehr jeden Sonntag für eine andere Organisation. Wir haben drei Pojekte ausgesucht, je eines in der Ersten, Zweiten und Dritten Welt, welche wir das ganze Jahr über unterstützen. Gerne stellen wir Ihnen die Projekte kurz vor.

Erste Welt: Stiftung Schlossmatt

Im Haus Schlossmatt, das in Wangen bestens bekannt ist, leben und arbeiten 11 Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Neben einer fachlichen Betreuung und Begleitung erhalten sie viel Freiheit und man trifft sie ab und zu im Städtli an. Mit Spenden werden Ausflüge, Ferien und andere Dinge für die Bewohner ermöglicht, welche über den Grundbedarf hinaus gehen.

Zweite Welt: G2W (Glaube in der Zweiten Welt)

Das Institut G2W unterstützt seit über 40 Jahren den Austausch zwischen Menschen und Kirchen in Europa. Zum einen geschieht dies durch Bildungsangebote, wie Gemeindeanlässe und Studienreisen und durch die vom Institut herausgegebenen Zeitschrift „Religion & Gesellschaft in Ost und West“. Zum anderen fördert G2W Projekte, die sich für Menschenrechte und Soziales einsetzen, v.a. in Russland, aber auch in andern Ost- und Südosteuropäischen Ländern. G2W arbeitet sowohl mit kirchlichen als auch mit nichtkirchlichen Partnerorganisationen zusammen. Ein Grossteil der Arbeit wird von Freiwilligen geleistet, die durch ihren Einsatz ein Zeichen christlicher Solidarität mit den Schwächsten setzen.

Dritte Welt: Schule in Madagaskar

Madagaskar, die uns paradiesisch anmutende Insel vor Afrika, gehört heute zu den 20 ärmsten Ländern der Welt. Ein grosser Teil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, viele sind Analphabeten. Die Schule Randzavola, welche seit 1876 besteht, hat manchen Madagassen eine Bildung ermöglicht. Sie geniesst einen hervorragenden Ruf und wird getragen von der reformierten Kirche Madagaskars. Durch einen Orkan im Mai 2000 und politische „Stürme“ kam der Schulbetrieb beinahe zum Erliegen. Durch die Unterstützung von Schweizer Kirchgemeinden und Privatpersonen und die fachkräftige Hilfe einer Stiftung konnte das Schulgebäude restauriert werden. Zudem wird jährlich 30 mittellosen Schülern das Schulgeld finanziert.

Roland Diethelm, Pamela Wyss

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